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Beschaffungskriminalität

Unter Beschaffungskriminalität fallen kriminelle Aktivitäten, die zur Finanzierung der Drogensucht ausgeübt werden. Damit fällt die Beschaffungskriminalität in den Bereich der Drogenkriminalität. Die gängigen Straftaten sind dabei Einbruch, Diebstahl und Raub. Es kann aber auch sein, dass sich ein Drogensüchtiger mit Betrug oder durch den Handel mit Drogen die eigene Sucht finanziert.

Einbruch als Beschaffungskriminalitaet
Durch die Beschaffungskriminalität wird die Drogensucht finanziert.

Weitfortgeschrittene Süchtige haben häufig keine Möglichkeit mehr, sich durch legale Mittel ihre Sucht zu finanzieren. Die Sucht kann im Vorfeld zum Verlust des Berufs geführt haben. Der einzige Ausweg scheinen illegale Aktivitäten zu sein.

Neben der Sucht als Faktor des sozialen Abstiegs beinhaltet diese noch einen weiteren. Bei langjährigen Süchtigen kommt es häufig zu einer Wesensänderung. In Folge dieser kann das rationale und selbstbestimmte Verhalten aussetzen. Das macht einen drogenabhängigen Einbrecher besonders gefährlich. Er kann durch seine Drogensucht alles verloren haben und ist so bereit, ein viel höheres Risiko einzugehen.

Schutz vor der Beschaffungskriminalität als solche ist nicht direkt möglich. Generell sollte man Gegenden, die bekanntlich von vielen Süchtigen als Treffpunkt genutzt werden, meiden. Vor Tatbeständen wie dem Einbruch kann man sich besser schützen.