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Versicherung

Eine Versicherung ist eine Institution, die in einem Schadensfall die Schadenssumme ihrer Versicherten begleicht. Ähnlich wie das Rentensystem funktionieren Versicherungen in Deutschland nach dem Kollektivprinzip. Manche Versicherungen, wie die gesetzliche Krankenversicherung, sind verpflichtend, andere können von Privatpersonen freiwillig abgeschlossen werden.

Das Kollektivprinzip bedeutet, dass viele Menschen regelmäßig einen zuvor bestimmten Geldbetrag an eine Kapitalsammelstelle, in diesem Falle eine Versicherung, zahlen. Diese tritt mit dem gesammelten Kapital für die Schadensfälle ihrer Mitglieder ein. Da die meisten Mitglieder die Leistungen der Versicherung nie oder nur sehr selten und zu kleineren Beträgen in Anspruch nehmen, als sie in der Summe einbezahlt haben, kann die Versicherung auch Schäden begleichen, die über die vom Versicherten eingezahlten Summen hinausgehen.

Blitz schlägt nahe eines Hauses ein
Für Gebäudeeigentümer ist zum Beispiel eine Gebäudeschutzversicherung zu empfehlen

Viele Versicherungen berechnen für jeden Kunden einzeln, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass sie für ihn eintreten muss und macht daran den regelmäßigen Beitrag fest. Bei KFZ-Versicherungen starten die Autofahrer innerhalb ihrer Einordnung beispielsweise alle beim gleichen Beitrag. Mit jedem Schadensfall jedoch steigen sie Beiträge, da die Versicherung das Schadensrisiko nun höher einschätzt.

In Bezug auf Einbruch können Personen ihr Hab und Gut mit einer Hausratversicherung schützen. Diese übernimmt Schadensfälle, die durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Einbruch, oder Raub entstanden sind. Zusätzlich lassen auch Fahrräder sich über diese versichern und Elementarschäden, wie z.B. Überschwemmungen, können ebenfalls abgedeckt werden. Eine solche Versicherung ist sinnvoll, wenn jemand sein Hab und Gut nicht ohne finanzielle Probleme ersetzen könnte, weil er beispielsweise wertvollen Schmuck oder teure technische Anlagen in seinem Haus hat.