Skip to content

Aufklärungsrate bzw. Aufklärungsquote

Die Aufklärungsrate, oder auch Aufklärungsquote genannt, ist das Verhältnis der aufgeklärten Straftaten gegenüber den von der Polizei erfassten Taten. Bei einer aufgeklärten Straftat muss die Polizei durch ihre Arbeit mindestens einen namentlich bekannten Tatverdächtigen ermittelt haben. Ob der ermittelte Tatverdächtige von der Justiz verurteilt wird oder nicht, spielt dabei keine Rolle.

Aufklaerungsrate
Ein Verbrechen wird aufgekärt.

Straftaten mit einer hohen Aufklärungsquote

Für die Berechnung der Aufklärungsrate wird die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) genutzt. Jene Straftaten mit einer hohen Aufklärungsrate sind die so genannten Kontrolldelikte. Diese Art Delikte bliebe unbemerkt, wenn Polizei oder Sicherheitspersonal sie nicht feststellen würde.

  • Mord
  • Totschlag
  • Gefährliche/schwere Körperverletzung
  • Bedrohung
  • Ladendiebstahl
  • Erpressung
  • Rauschgiftdelikte

Die Kontrolldelikte weisen meistens auch eine hohe Dunkelziffer auf, also Taten, die nicht bei der Polizei gemeldet werden. Dies kann durch die Angst der Opfer geschehen.

Straftaten mit einer niedrigen Aufklärungsquote

Zu den Taten mit einer niedrigen Aufklärungsrate gehören:

Eine hohe Aufklärungsrate wird häufig als ein politisches Argument genutzt. Dabei ist allerdings Vorsicht geboten. Ob die Beweise, die zu dem Tatverdächtigen führen, vor Gericht standhalten sowie die Dunkelziffer der Straftaten werden nicht berücksichtigt.