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Eigensicherung

Die Eigensicherung bezeichnet den aktiven Schutz, der durch präventive Maßnahmen eine mögliche Gefahr vom eigenen Leben abzuwenden soll. In den verschiedensten Berufen ist die Eigensicherung ein wichtiger Aspekt, je nach Beruf unterscheiden sich die zu ergreifenden Maßnahmen.

Verkehrskontrolle mit Eigensicherung
Bei einer Verkehrskontrolle übernimmt ein Polizist die Sicherung seines Kollegens.

So schützen Seeleute ihr eigenes Leben bei unruhiger See, indem sie sich mit sogenannten „Lifebelts“ am Deck sichern. Das Mann über Board Szenario wird vermieden. Vor allem im Tätigkeitsfeld der Sicherheit ist die Eigensicherung unablässig. Polizeibeamte werden auf verschiedene Einsatzszenarien geschult, damit sie auf tätliche und bewaffnete Angriffe oder einer drohenden Entwaffnung bestmöglich reagieren können. Neben den Schulungsmaßnahmen, die die Beamten auf ein mögliches Szenario vorbereiten, gibt es situationsabhängige Verhaltensregeln. Durch die Schulungsmaßnahmen und die klaren Verhaltungsregeln sind die Beamten für viele verschiedene Einsatzfälle gewappnet und jeder hat eine bestimmte Aufgabe.

Bei Personen- und Fahrzeugkontrollen teilen sich die Beamten die Aufgaben klar auf: Ein Beamter sichert den kontrollierenden Beamten ab. Bei der Kontrolle stehen die Beamten in Kommunikation, um auf eine Situationsänderung rechtzeitig reagieren zu können. Wenn Polizisten eine Unfall- oder Gefahrenstelle absichern, teilen sie sich auch zuvor festgelegte Aufgaben zu. Die entstehende Absperrung dient dann für die weiteren Einsatzkräfte als Sicherung.